JR·Joseph Cornelius RossaintErinnerungs- & Archivprojekt
Priester. Widerstandskämpfer. Friedensaktivist.Ein Projekt aus der Familie

Joseph Cornelius
Rossaint.

1902 — 1991

Ein Leben für den Frieden.
Ein Vermächtnis, das weiterwirkt.

Diese Sammlung verbindet seinen Lebensweg mit Büchern, Dokumenten und öffentlich zugänglichen Quellen. Zum Entdecken, Nachlesen und Weiterforschen.

Die Sammlung entdecken ↓

Joseph Cornelius Rossaint war katholischer Priester, Gegner des Nationalsozialismus und ein beharrlicher Fürsprecher des Friedens.

Als Kaplan in Oberhausen und Düsseldorf arbeitete er mit jungen Menschen. Sein Widerstand führte ihn 1937 vor den Volksgerichtshof. Nach der Haft engagierte er sich weiter: als Publizist, in der Erinnerung an die Verfolgten und in der Friedensbewegung.

Einführung nach Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Neuer Deutscher Biographie.

Die Anfänge

Geboren am 5. August in Herbesthal, im heutigen Belgien. Später studiert er in Bonn und wird 1927 zum Priester geweiht.

Quelle: Deutsche Biographie ↗

Jugendarbeit und Widerstand

Kaplan in Oberhausen, ab 1932 in Düsseldorf. Er engagiert sich gegen den Nationalsozialismus. 1935 entsteht mit kommunistischen Jugendlichen ein Flugblatt gegen die Wehrpflicht.

Quelle: Gedenkstätte Deutscher Widerstand ↗

Verfolgung und Haft

1936 verhaftet, am 28. April 1937 im Berliner Katholikenprozess zu elf Jahren Zuchthaus verurteilt. Er überlebt die Haft in Remscheid-Lüttringhausen bis April 1945.

Quelle: Gedenkstätte Deutscher Widerstand ↗

Frieden als Lebensaufgabe

Rossaint arbeitet als Publizist und Verleger, wendet sich gegen Wiederaufrüstung und atomare Bewaffnung und übernimmt leitende Aufgaben in der VVN und der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer.

Quelle: Deutsche Biographie ↗
02 / Quellen & Dokumente

Spuren eines Lebens.

Biografien, Archivbestände, Bücher und Stimmen. Jeder Eintrag führt zur jeweiligen Quelle. Die Sammlung wird schrittweise erweitert.

12 Quellen
06
Archiv

Rossaint in der Faulhaber-Edition

Biografischer Registereintrag mit Verweis auf Vorkommen in der Tagebuchedition. Hilfreich für die kirchengeschichtliche Einordnung.

Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers · Kontext 1911–1952

Edition öffnen ↗

Redaktionell zusammengestellte Nachweise · Stand: 11. Oktober 2026. Katalogeinträge bedeuten nicht, dass das jeweilige Werk digital frei zugänglich ist.

03 / Literatur

Bewahrt in Büchern.

Dr. Alexander Rossaint, Josephs Neffe, hat gemeinsam mit dem Historiker Karl Heinz Jahnke zwei Bücher zu seinem Leben und seiner Verfolgung veröffentlicht.

1997

Karl Heinz Jahnke / Alexander Rossaint

Dr. Joseph Cornelius Rossaint
Aus seinem Leben und Werk

Der Band verbindet die Darstellung seines Lebens mit einer Auswahl seiner Texte.

Frankfurt am Main · VAS-Verlag

Bibliografischer Nachweis ↗
2002

Karl Heinz Jahnke / Alexander Rossaint

Hauptangeklagter im Berliner Katholikenprozess 1937
Kaplan Dr. Joseph Cornelius Rossaint

Dokumente, Briefe und Tagebuchaufzeichnungen zur Geschichte des Prozesses und seines Hauptangeklagten.

Frankfurt am Main · VAS-Verlag

Zur Buchvorstellung ↗
Weitere Schriften von Joseph Cornelius Rossaint
  • Neues Deutschland. Bund Christlicher Sozialisten (1947)
  • Zur Außenpolitik Deutschlands (1954)
  • Widerstand gegen den Nazismus in Oberhausen, mit Michael Zimmermann (1983)
  • Vom Zweiten ins „Dritte Reich“. Weimar, Faschismus, Widerstand (1986)
Werk- und Literaturverzeichnis der Deutschen Biographie ↗
04 / Aus der Familie

Erinnerung hat
eine Zukunft.

Briefe, Tagebücher und persönliche Dokumente bewahren mehr als Daten.

In der Familie ist weiterer Nachlass erhalten. Dieses Material ist noch nicht aufgearbeitet. Es soll künftig gesichtet, beschrieben und – soweit möglich und freigegeben – hier zugänglich gemacht werden.

Das Projekt wird von Sascha Rossaint, einem Großneffen Josephs, aufgebaut. Es möchte die verstreuten Quellen zusammenführen und den Austausch mit Forschung, Archiven und interessierten Menschen ermöglichen.

Familiennachlass: Erschließung geplant

05 / Kontakt

Sie haben eine Spur?

Ein Foto. Einen Brief. Eine Erinnerung.
Oder eine Frage zu seiner Geschichte.

Hinweise auf weitere Quellen, Korrekturen und Anfragen erreichen Sascha Rossaint direkt per E-Mail.

sascha@rossaint.com ↗

Bitte beschreiben Sie zunächst kurz, welches Material vorliegt und woher es stammt. Eine Zusendung ist keine automatische Freigabe zur Veröffentlichung.